Wiener Jugendstil · 1903–1932
Wiener Werkstätte verkaufen Wien – Ankauf & Bewertung
Kostenlose Schätzung · Fairer Ankauf · Wien, NÖ & Burgenland
Die Wiener Werkstätte zählt zu den bedeutendsten Kapiteln des Wiener Kunsthandwerks. Wer Objekte aus dieser Epoche besitzt, stellt sich oft dieselbe Frage: Was ist mein Stück wert – und wo kann ich es in Wien seriös verkaufen oder bewerten lassen?
Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte, Metallarbeiten, 1904–07 · Wikimedia Commons
Was ist die Wiener Werkstätte?
Die Wiener Werkstätte wurde 1903 von Josef Hoffmann und Koloman Moser gegründet – als Produktionsgemeinschaft für Kunsthandwerk und Design, die Architektur, Kunst und Alltagsgestaltung miteinander verband. Bis zu ihrer Schließung 1932 entstanden dort Objekte, die heute zu den gefragtesten Zeugnissen des Wiener Jugendstils und frühen Modernismus zählen.
Namhafte Künstler wie Dagobert Peche, Michael Powolny oder Vally Wieselthier schufen Schmuck, Silberarbeiten, Keramik, Textilien, Möbel und Gebrauchsgegenstände – individuell gestaltet, hochwertig verarbeitet und bis heute international nachgefragt. Objekte aus dieser Schaffensperiode finden sich regelmäßig in bedeutenden Auktionshäusern und Privatsammlungen.
Viele Eigentümer sind unsicher, ob ihr Stück tatsächlich aus der Wiener Werkstätte stammt – oder nur im gleichen Stil gefertigt wurde. Genau hier setzt eine professionelle Einschätzung an: sachlich, nachvollziehbar und ohne Verpflichtung.
Wichtig zu wissen: Viele Stücke wurden im Stil der Wiener Werkstätte gefertigt, sind aber keine originalen Werkstätte-Objekte. Eine fachliche Einschätzung schafft Klarheit – und verhindert, dass wertvolle Stücke vorschnell unterschätzt oder falsch eingeordnet werden.
Welche Objekte sind besonders gefragt?
Beim Ankauf und bei der Schätzung von Wiener Werkstätte Objekten sind vor allem folgende Kategorien interessant. Auch Einzelstücke oder Objekte ohne vollständige Provenienzunterlagen können für eine Bewertung sinnvoll sein – entscheidend ist immer das Gesamtbild.
Woran erkennt man Wiener Werkstätte Objekte?
Die eindeutige Zuordnung ist für Laien nicht immer einfach. Manche Stücke tragen charakteristische Merkmale – andere wurden im Laufe der Jahre überarbeitet oder gereinigt, sodass Hinweise schwerer erkennbar sind. Diese Punkte können auf eine Zugehörigkeit zur Wiener Werkstätte hinweisen:
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01
WW-Marke Das geschwungene Doppelmonogramm, häufig eingestempelt oder aufgeprägt – das bekannteste Erkennungszeichen
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02
Künstlermonogramme Initiale des entwerfenden Künstlers und des ausführenden Handwerkers – oft klein und schwer lesbar
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03
Feingehaltsstempel Bei Silberobjekten: 800, 835, 900 oder 925er Stempel – weisen auf die Materialqualität hin
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04
Typisches Formenrepertoire Geometrische Gitter und Schachbrettmuster (Hoffmann), florale Ornamentik (Peche) – stilistisch eindeutig zuordenbar
Was bestimmt den Wert eines Wiener Werkstätte Objekts?
Der Marktwert hängt von mehreren Faktoren ab – und kann je nach Stück erheblich variieren. Objekte bekannter Künstler oder aus seltenen Serien erzielen international deutlich höhere Preise als vergleichbare Stücke ohne gesicherte Zuordnung. Eine seriöse Bewertung berücksichtigt immer das Gesamtbild.
Arbeiten bekannter Namen wie Hoffmann oder Peche erzielen höhere Preise – die Zuordnung ist entscheidend
Beschädigungen, Reparaturen oder fehlende Teile beeinflussen den Wert – müssen aber nicht ausschließend sein
Silber, vergoldete Metalle oder hochwertige Keramiken sind in der Regel gefragter als einfachere Ausführungen
Manche Serien oder Modelle sind am Markt besonders gesucht – aktuelle Nachfrage spielt eine zentrale Rolle
Provenienz, alte Rechnungen oder Katalognachweise können den Wert erhöhen – aber sind keine Voraussetzung
Komplette Garnituren oder zusammengehörige Sets sind in der Regel wertvoller als Einzelteile
Hinweis: Auch Stücke ohne WW-Stempel oder ohne bekannte Provenienz können wertvolle Objekte sein. Vorschnelles Aussortieren oder eine pauschale Einschätzung ohne Fachkenntnis führt oft zu Fehlentscheidungen.
Wie läuft eine Bewertung bei ARTHEUM ab?
Der Prozess ist unkompliziert und ohne Verpflichtung. Sie entscheiden in jedem Schritt, ob und wie es weitergeht. Auf Wunsch kommen wir auch direkt zu Ihnen – besonders bei größeren Beständen oder Verlassenschaften ist eine Besichtigung vor Ort sinnvoll.
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1
Kontaktaufnahme
Telefonisch oder per Kontaktformular – kurze Beschreibung des Objekts oder der Sammlung genügt für den Einstieg.
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2
Erste Einschätzung per Foto
Auf Wunsch senden Sie uns Bilder – wir geben eine erste, unverbindliche Orientierung, bevor ein Termin vereinbart wird.
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3
Persönliche Begutachtung
Vor Ort bei Ihnen oder an einem vereinbarten Treffpunkt in Wien. Wir prüfen das Objekt fachlich und nachvollziehbar.
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4
Transparentes Angebot
Sie erhalten eine sachliche Einschätzung mit Erklärung der wertrelevanten Faktoren – ohne Zeitdruck und ohne Verpflichtung.
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5
Ankauf bei Einigung
Erst wenn Sie zustimmen, erfolgt der Ankauf – diskret und mit sofortiger Auszahlung.
Häufige Fragen
Die meisten Eigentümer haben ähnliche Fragen – hier die wichtigsten Antworten im Überblick.
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Ja, das ist möglich. Nicht alle Objekte der Wiener Werkstätte wurden einheitlich gestempelt – besonders frühe Stücke oder bestimmte Materialkategorien wurden anders gekennzeichnet. Auch Stempel können durch Reinigung, Abnutzung oder Überarbeitung unleserlich geworden sein. Eine fachliche Einschätzung anhand von Form, Material, Stil und Verarbeitung kann auch ohne vollständige Kennzeichnung sinnvoll sein.
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Wir prüfen sowohl Einzelstücke als auch komplette Sammlungen oder Verlassenschaften. Gerade bei Einzelobjekten aus der Wiener Werkstätte kann der Wert erheblich sein – eine Bewertung lohnt sich in jedem Fall, unabhängig vom Umfang.
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Ja, die Bewertung ist kostenlos und ohne jede Verpflichtung. Erst wenn Sie einem Angebot zustimmen, kommt es zum Ankauf. Sie können die Einschätzung auch rein informativ nutzen – zum Beispiel für Versicherungszwecke oder zur persönlichen Orientierung.
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Bei Verlassenschaften oder größeren Beständen kommen wir gerne direkt zu Ihnen. Wir sichten den gesamten Bestand strukturiert und geben für jeden Gegenstand eine sachliche Einschätzung. Objekte aus der Wiener Werkstätte finden sich häufig gemeinsam mit anderen Antiquitäten, Schmuck oder Silberwaren – eine Gesamtbetrachtung ist oft sinnvoller als die Einschätzung einzelner Stücke.
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Ja. Wir sind regelmäßig in allen Wiener Bezirken sowie in Niederösterreich und Burgenland tätig. Termine außerhalb von Wien sind flexibel möglich – sprechen Sie uns einfach an.
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